Plank Challenge neuer Internettrend

Neuster Internettrend nach Ice Bucket Challenge – Der „planke“ Wahnsinn

„Plank Challenge“ nennt sich die Facebook-Aktion, der sich ab dem 1. Februar laut Medienangaben 450.000 Nutzer anschließen wollen, um nach 30 Tagen in der analogen Welt eine gestärkte Rumpfpartie zu haben.

Dafür wird eine Übung namens „Plank“ absolviert, bei der sich der Übende auf Unterarme und Zehenspitzen stützt und ein Brett imitiert. Bei der „Plank Challenge“, dieser „virtuellen Massendemonstration“ für das knackige Hinterteil, beginnt der Tag 1 mit 20 Sekunden Übung, das Morgengrauen von Tag 30 begrüßt dann 450.000 Facebook-Junkies, die ganze viereinhalb Minuten das Brett machen können.

Gut, man könnte das Ganze für eine Realsatire halten, aber wir befinden uns im Jahr 2015, ein Jahr nachdem die Internet-Religion Menschenmassen dazu brachte, sich Eiswasser über den Kopf zu schütten und sich dabei für geistig normal zu halten 🙂

Sportexperten halten die schnelle Steigerung der Zeitdauer für hochproblematisch, denn dadurch werden Fehlhaltungen geradezu herausgefordert. Die Muskulatur entwickelt sich nicht durch tägliche Überbelastung sondern  in Regenerationsphasen. Jeden sechsten Tag mit der Übung auszusetzen, reicht nicht. Fitness sollte ein Gesamtpaket sein, die Stärkung der Körpermitte ist eine feine Sache, aber fit ist man dadurch noch lange nicht.

Fazit: Die Gefahr, sich den Rücken eher zu demolieren als zu optimieren ist groß.

Google Übersetzungs-App mit großem Update – Liveübersetzung + Bilderübersetzung

Früher oder später ist man am Computer schonmal über „Google Translate“ gestolpert. Doch auch mobil kann mit der App „Google Translate“ schon länger übersetzt werden.

Die zwei neusten Funktionen der App haben es allerdings in sich. Die App erkennt jetzt automatisch welche Sprache gerade gesprochen wird und kann sie in die gewünschte Sprache übersetzen.

Bei Fragen die in der Suchmaschine Google nicht beantworten werden konnten (gibts das?) kann man sich also noch auf die herkömmliche Art und Weise an einen „Menschen“ wenden und braucht nicht mit Händen und Füßen zu erklären wo man hinmöchte, sondern lässt sein Smartphone mal machen.

Auf Knopfdruck hört die App zu, übersetzt und ließt den Satz in der gewünschten Sprache seinem Gegenüber vor. So kann man sich demnächst auf 38 Sprachen „unterhalten“.

Google wäre nicht Google wenn sie nicht bis ins kleinste Detail mitdenken würden. Die Roamingkosten im Ausland sind meist recht hoch. Deswegen ist es möglich die gewünschte Sprachdatei (ca. 1 GB groß) vorher auf sein Handy zu laden, dann braucht man auch keine Internetverbindung mehr um den Dienst zu nutzen.

Die zweite Neuigkeit ist ebenfalls recht praktisch im Ausland zu nutzen. Mit der App können Bilder von Strassenschildern, Speisekarten oder ähnlichem geschoßen werden und Google Translate zeigt das Bild mit übersetzter Sprache.
Diese Funktion ist derzeit auf Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch möglich. Weitere werden sicher folgen.

Beispiel einer Schildübersetzung:

Die App gibts hier: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.translate