Konsequente Entwicklung – Google nutzt verstärkt erneuerbare Energien

Die Klimakonferenz in Paris zieht derzeit die Medienaufmerksamkeit auf sich. Eine gute Gelegenheit für Google, dem US-Konzern, dem seitens der EU gerne das „Böse Buben“-Etikett verliehen wird, seine andere Seite zu zeigen.

Bis 2025 will Goggle seinen Energiehunger komplett aus erneuerbaren Quellen sättigen. Bis dahin muss allerdings die bisher eingekaufte Energiemenge noch dreimal so groß sein wie jetzt.

Der nun bekannt gewordene Deal sichert dem Konzern 842 Megawatt, die vornehmlich aus Wind-, in geringerem Umfang aus Sonnennutzung stammen. Insgesamt bezieht Google derzeit 2 Gigawatt aus Wasser-, Wind- oder Solarerzeugung. Google schlägt sich selbst auf die Brust und verkündet das Geschäft als das größte, das jemals von einem Unternehmen, das nicht selbst als Energieversorger auftritt, abgeschlossen wurde.

Die Verträge laufen über ein bis zwei Jahrzehnte. So will Google zur Absicherung der Projekte beitragen, den Partnern wettbewerbsfähige Preise ermöglichen und den weiteren Ausbau der Projekte fördern.
Die nun per Vertrag eingekaufte Energie dient zur Versorgung der 13 Datenzentren, die Google auf dem Globus verteilt betreibt.

Der Schritt zur kompletten Energieversorgung durch „Erneuerbare“ ist in Europa, nach Angaben von Google, schon bald geschafft. Auf dem alten Kontinent betreibt der US-Konzern Datenzentren in Belgien, Finnland und Irland, ein viertes soll demnächst in den Niederlanden den Betrieb aufnehmen.

Alle Jahre wieder – Datenkrake Google und die lieben Daten

Computer im Klassenzimmer, Datenklau, Konzernmacht – zwischen diesen Eckpunkten kann man ein Spielfeld abstecken, auf dem es richtig heiß hergeht.
Mitten im Getümmel – mal wieder unsere heißgeliebte Datenkrake Google.

Was ist geschehen?
Die „Electronic Frontier Foundation“ (EFF) hat mit dem Finger auf Google gezeigt und Beschwerde bei der US-Handelskommission (FTC) eingereicht.
Der Vorwurf der EFF geht in zwei Richtungen.

Punkt 1: Google saugt persönliche Daten von Schülern und Studenten ab. Wie tun sie das? Indem, laut EFF, auf den Google Chromebooks sowie den Google Apps for Education (GAFE) standardmäßig die Sync-Funktion aktiviert ist. So kann Google speichern, welche Suchbegriffe eingegeben, welche Seiten und Videos angeschaut und welche Passwörter genutzt werden. Nutzen die Schüler den Chromebrowser außerhalb der Schule, etwa auf dem elterlichen Rechner, steht Google schon hinter ihnen und schaut zu.

Punkt 2: Während GAFE werbefrei sind und auch keine Werbeprofile angelegt werden können, übt Google bei anderen Diensten nicht diese Zurückhaltung. Die EFF moniert daher, dass Schüler, die sich auf dem Schulrechner mit ihrem Schulaccount auf Dienste wie die Google Suche, Maps, Bookmarks etc. einloggen, erfasst werden, um Werbeprofile anzulegen und Werbung zu zeigen. Und dies, so der Kritikpunkt der EFF, obwohl es sich um Schulaccounts handelt, die nur Bildungszwecken dienen.

Google gelobte Besserung und will die Standard-Sync-Einstellung ändern.
Für die EFF reicht das nicht. Sie fordert die FTC auf, Googles Praktiken zu untersuchen, eine Erfassung von Schülerdaten zu unterbinden und die schon gesammelten, sofern es sich nicht um Bildungszwecke handelt, zu vernichten.

Möglicherweise ließe sich das Problem ja auch anderweitig lösen: Jungs und Mädels, hört auf mit eurem Schulaccount auf dem Schulrechner zu surfen …

Google will Blut sehen

Fitness-Apps sind weit verbreitet und auf den urbanen Joggingstrecken wird am Handgelenk mehr Rechenleistung zwecks Leistungsoptimierung über den Asphalt bewegt, als sämtliche Armeen des 2. Weltkrieges zur Verfügung hatten.
Dass dabei nicht nur Eitelkeit eine Rolle spielt, sondern die Hipster-Spielzeuge einen echten Wert haben, sollte man darüber aber nicht vergessen.

Googles X Lab meldete nun ein Patent an, mit dem das Einsatzgebiet der Armbandgeräte noch erweitert werden kann. Die Forscher des US-Konzerns entwickelten ein System zur Blutabnahme, dessen Größe bzw. wohl eher Kleinheit den Einbau in die Armbandgeräte erlaubt. Wenig überraschend geht der erste Gedanke dahin, Diabetikern auf diese Weise eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels zu erleichtern. Man kann davon ausgehen, dass es weitere Einsatzbereiche geben wird, denn für viele Sportler wäre die Live-Schaltung zum Lebenssaft von Vorteil. Weiterlesen