Chrome vs. Flash – Kampf der Giganten

Die Überschrift musste sein, obwohl es um ein ernsthaftes Thema geht. Google hat schon seit längerer Zeit Adobes Flash Player aus schmalen Augen betrachtet. Dem Plug-in wird eine unziemliche Attraktivität für das Volk der Hacker vorgeworfen. Nicht ganz zu Unrecht, denn erst Anfang Mai musste Adobe eine Zero-Day-Lücke in seinem Flash Player reparieren. Und diese Holterdipolter-Aktion in Bezug auf den nullten Tag war wahrlich die erste ihrer Art. Davon abgesehen wird der Flash Player immer wieder mit Browserabstürzen in Zusammenhang gebracht. Google favorisiert daher schon seit längerer Zeit HTML 5 als Ersatz.
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Zahlenspiele für 1/2016 – von Mammuts und Mückenstichen

Vor den Statistikern ist nichts sicher, und so fiel der Blick der Zahlenjongleure auch auf Entwicklungen des Internets im ersten Quartal des Jahres 2016. Wobei sich die Frage stellt, welche Bedeutung die in der Statistik aufgezeichneten Entwicklungen wirklich haben. Sind es kleine Ausschläge oder zeichnet sich ein Trend ab, der vielleicht erst in einigen Jahren das Bild der Internetlandschaft verändern wird?
Beispiel Google. Im Bereich der Internet-Suche hat der Marktführer Google drei Prozent Anteil an die Konkurrenten Yahoo und Bing verloren. Drei Prozent sind in Ordnung, wenn es um eine Lohnerhöhung geht. Aber drei Prozent weniger Kunden? Und das bei Google, dem Unternehmen, das mit einem Marktanteil von 90 Prozent nach wie vor wie ein in Bronze gegossenes Mammut auf dem Hügel steht? Weiterlesen

Google – die Kommission bittet zur Kasse

So richtig lieb hatten sie sich ja nie – die EU-Kommission und der US-Internetgigant Google. Seit sieben Jahren arbeiten die fleißigen Helfer der EU-Bürokratie an Ermittlungen gegen Google. Im Jahr 2015 mündeten diese Untersuchungen dann in der Eröffnung eines Kartellverfahrens. Und dieses – will man dem glauben, was die britische Zeitung ´Telegraph` aus dem Umkreis der europäischen Kommission erfahren hat – soll in der nächsten Zeit zum Abschluss gebracht werden. Der Beginn der parlamentarischen Sommerpause wird dabei als Termin genannt, vor dem noch die Höhe der Strafe verkündet werden soll.
Die Vorwürfe gegen Google sind seit langem bekannt. Es geht schlichtweg darum, dass Google eine Suchmaschine anbietet und dieses derart erfolgreich, dass von einer marktbeherrschenden Stellung gesprochen werden muss. Weiterlesen