Neuigkeiten über Google.

Neue Wolken am Datenhimmel

Wenn ein Riese zuckt, kann er sich aller Aufmerksamkeit sicher sein. So ergeht es auch dem Internetgiganten Google mit seiner Ankündigung, einige Milliarden Dollar im Meer zu versenken. Genauer: In drei neue Seekabel zu investieren. Was in den dunklen Tiefen der Weltmeere schlummert, soll allerdings Profite weit oberhalb der Wellen und Wogen sichern: Wolkige Geschäfte oder weniger poetisch: Den Ausbau des Cloud-Angebotes für Google-Kunden. Googles Chef Sundar Pichai sieht darin die logische Ausrichtung auf eine der zukünftigen Prioritäten des Konzerns.
30 Milliarden für Infrastruktur Weiterlesen

Löschen und Hinweis verlinken reicht nicht

Wird der eigene Name oder der Name der Firma in der Google-Suchmaschine in Verknüpfung mit einem Begriff, der nachteilige Assoziationen hervorruft, verwendet, kann das unangenehme Folgen haben. Die Suchmaschine wird von einer großen Anzahl von Nutzern aufgerufen. Negative Einträge bleiben im Hinterkopf des Lesers, auch wenn er sich gerade weder mit der angesprochenen Person noch mit bestimmten Ereignissen beschäftigt hat. Die Neugier manches Lesers wird geradezu angeregt, wenn sich unter den Einträgen ein Vermerk befindet, dass Google einen Eintrag aus „rechtlichen Gründen“ löschen musste. Wird gleichzeitig eine Möglichkeit angeboten, diesen gelöschten Eintrag doch noch zu sehen, werden viele User davon Gebrauch machen.

Suchmaschinenbetreiber bleibt mittelbarer Störer

Das Oberlandesgericht München hat am 07.06.2017 durch einen Beschluss zum Aktenzeichen 18 W 826/17 einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Google stattgegeben. Der Name der Antragstellerin war gemeinsam mit dem Schlagwort „Betrug“ in der Suchmaschine aufgetaucht. Nachdem die Betroffene nachweisen konnte, dass die Behauptung, gegen sie oder ihre Firma sei ein Ermittlungsverfahren wegen „Betrug“ eingeleitet worden, falsch war, wurde Google als Suchmaschinenbetreiber zur Löschung des Eintrags verurteilt. Anstelle des gelöschten Eintrags erschien nun jedoch der Hinweis auf die Löschungsverpflichtung und ein Link zur Internetseite der LumenDatabase, auf der Löschungsanträge gesammelt werden. Aufgrund dieses Verhaltens blieb Google trotz der ordnungsgemäßen Löschung des Suchmaschineneintrags weiterhin ein mittelbarer Störer des Persönlichkeitsrechts. Der beanstandete Inhalt konnte weiterhin über die Suchmaschine aufgefunden werden. Es reichte zwar nicht mehr aus, die allgemeine Suchfunktion zu betätigen, aber der Hinweis auf die LumenDatabase-Seite blieb bestehen. Viele durchschnittlich erfahrene Internetnutzer wären alleine nicht auf die Idee gekommen, diese Seite, die Löschungsanträge sammelt, aufzurufen. Suchmaschinenbetreiber sind deshalb verpflichtet, solche Hinweise auf nicht rechtmäßige, gelöschte Inhalte zu unterlassen.

Schöne virtuelle Welt

An menschlicher Intelligenz wird, wohl zu recht, gerne gezweifelt. Aber keine Angst, die künstliche Intelligenz ist im Kommen, das verkündet Google und wer würde da noch Zweifel wagen? Selbst so dumme Fragen, ob die künstliche nicht auch nur ein Produkt der menschlichen Intelligenz sei, müssen verstummen und ein Satz wie „Da habe ich doch kürzlich den Film ´Terminator` gesehen, da war doch auch was mit künstlicher Intelligenz …“ kann nur Buh-Rufe ernten. Weiterlesen