Im Angesicht von Pixel 4

Selfies sind beliebt. Manchmal kosten sie das Leben, wie wir inzwischen wissen. Sie können allerdings auch Geld einbringen, zumindest in den USA und zumindest, wenn man von einem Mitarbeiter der Firma Google angesprochen und um ein fotografisches Selbstporträt gebeten wird. Das Handy wird zur Verfügung gestellt und nach erfolgter Selbstaufnahme wieder eingesackt.

Als Dank gibt es einen Gutschein für Starbucks oder Amazon im Wert von 5 Dollar. Nun könnte man diese Aktionen als sympathisch verkappte Verteilung von Geschenken ansehen, möglicherweise handelt es sich sogar um ein Programm zur Ankurbelung der Binnenkonjunktur. Aber die stets skeptischen Beobachter der Hightech-Szene haben schon einen anderen Verdacht.

Spielmaterial für die Gesichtserkennung
Die wahrscheinlichste Annahme ist, dass Google seine Gesichtserkennungs-Software verbessern will und daher, nach bekanntem Muster, erst einmal das Programm ins Trainingslager schickt. Steckt man den Kopf in die Gerüchteküche, so erfährt man, dass Google seinem neuen Smartphone eine 3 D-Gesichtserkennung zwecks Entsperrung des Gerätes mitgeben will. Damit würde der Suchmaschinenkonzern bei seinem Pixel 4 mit dem Konkurrenten Apple und dessen Face ID gleichziehen.

Genau wird man es vermutlich Ende Oktober 2019 wissen, wenn Google den Vorhang für den Auftritt des Pixel 4 öffnet.
Übrigens gibt es keine Hinweise darauf, dass die Google-Mitarbeiter nach besonders attraktiven Gesichtern gesucht hätten. Irgendwie ist das beruhigend.

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